Den Unterricht hautnah erleben. Bei dieser Möglichkeit unterstützte uns die Bosch-Stiftung, am Dienstag den 23.05.2017, durch eine Bio-Exkursion auf den höchsten Berg Sachsen-Anhalts.
Dabei erkundeten die Schüler der elften und einige Schüler der neunten Klassen des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums die Vegetationsräume, sowie die vielfältige Flora des Brockens. Wir hielten uns an das Sprichwort ,,Der frühe Vogel fängt den Wurm“ und starteten unseren Ausflug um 6.00 Uhr. Während der Busfahrt blieb Zeit, Energie für die Wanderung zu sammeln. Gestärkt und begleitet von gutem Wetter wanderten wir in Schierke los. Zur Bewältigung unserer Aufgaben hielten uns verschiedene Lehrer, z.B. Herr Dr. Meißner Vorträge zu den unterschiedlichen Vegetationsräumen und ökologischen Besonderheiten. Neben dem Bewundern der Landschaft führte Herr Görs mit weiteren Schülern Messungen, beispielsweise bezüglich der Wasserqualität von Fließgewässern, durch. Nach zwei Stunden Aufstieg erreichten wir unser Ziel, die Spitze des Brockens. Dort genossen wir die atemberaubende Aussicht und erkundeten die besondere Pflanzenwelt, wie z.B. die Brockenanemone. Nach einem einstündigen Aufenthalt traten wir den Heimweg in Richtung Torfhaus an. Dabei  erkundeten wir weitere Naturräume wie z.B. das Moor. Dort erhielten wir zahlreiche Informationen über den Aufbau und die Veränderungen eines Moores. Interessant war für uns die selbständige Renaturierung der ehemals zerstörten Lebensräume zu beobachten. Auffallend war für uns, dass der Brocken für Jung und Alt ein berühmtes Reiseziel ist und sich die Mengen an Besuchern, sowohl zu Fuß als auch mit der Bahn, an dem höchsten Punkt des Berges versammeln.
Es war ein lehrreicher Tag für die Schüler, aber auch für die Lehrer, welcher nicht nur ein erweitertes Wissen mit sich brachte, sondern auch viel Spaß und Spannung. Alle Teilnehmer bedanken sich herzlich bei der Bosch-Stiftung sowie bei dem Rudolf-Hildebrand-Gymnasium für die Ermöglichung dieses Projektes.

Marie Buchheim & Chiara Zeidler