Bundesfinale DFB-Cup

Im Rahmen des schulsportlichen Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ hatte sich in der Wettkampfklasse IV die Jungenmannschaft des Rudolf-Hildebrand Gymnasiums als Landessieger Sachsen Anhalts für das DFB Bundescupfinale 2013 qualifiziert.

Unter optimalen sportlichen Bedingungen, einer hervorragenden Organisation seitens des DFB und begleitet von einem attraktiven Rahmenprogramm fand diese „Deutsche Schulmeisterschaft“ als Turnier aller Landessieger der Mädchen und Jungen dieser Wettkampfklasse, vom 22.-25. September in der Sportschule in Bad Blankenburg (Thüringen), statt.

 

 

 

 

 





96 Spiele insgesamt waren notwendig, um alle 16 Plätze bei den Mädchen und Jungen auszuspielen. Im Rahmen einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier, u.a. mit einer Break-Dance- Formation und einem der weltbesten Freestyler fand die Gruppenauslosung der Vorrunde statt. Gespielt wurde bei den Mädchen und Jungen jeweils mit 4 Staffeln, bestehend aus je 4 Mannschaften. Die zwei besten Teams jeder Gruppe spielten anschließend in einem k.o.- System um die Plätze 1- 8 und die Dritt- und Viertplazierten um die Plätze 9 -16.

Vor den Spielen „Sieben gegen Sieben“ mussten vor Beginn eines jeden Spiels alle zehn Spieler einer Mannschaft im direkten Vergleich 3 verschiedene Technikübungen absolvieren ( Dribbling, Passen, Torschuss), die im Sinne einer „Handicap Regelung“ in das Spiel einflossen, d.h. der Spielstand zu Beginn eines jeden Spiels ergab sich aus diesen, zuvor durchgeführten Übungen.

Zunächst trafen die Jungen des Hildebrand Gymnasiums auf die Landessieger aus Mainz, Bremen und Berlin. In einer ausgeglichenen Partie endete das erste Spiel gegen den späteren Finalisten Mainz, letztendlich auch bedingt durch den 1:0 Vorsprung aufgrund des zuvor verlorenen Technikteils, knapp mit 2:1 zugunsten der Spieler aus Rheinland Pfalz.
Im zweiten Vorrundenspiel gegen die Bremer war es vor allem der Klasse des Bremer Torwarts, gepaart mit der eigenen, fehlenden Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und der gnadenlosen Chancenverwertung des Gegners zuzuschreiben, das dieses Spiel mit 1:8 klar verloren ging.
Das letzte Spiel, gegen die Landesmeister aus Berlin, konnten die Hildebrandschüler lange Zeit wieder sehr offen gestalten. Als der Gegner bis kurz vor Schluss mit 2:1 führte, wurde der Druck auf Kosten der Defensive erhöht, was leider dazu führte, dass zwei Kontertore die Niederlage besiegelten. Damit belegten die Stendaler in ihrer Gruppe leider nur den vierten Platz.
Am zweiten Turniertag trafen sie in der Platzierungsrunde auf das Team aus Leverkusen und den Landesmeister aus Schleswig Holstein (Schenefeld). Infolge des verlorenen Technikteils ging es auch gegen die Leverkusener bereits mit einem 0:1 Rückstand in das Spiel.
Abermals fehlte den „Hildebrandlern“ vor allem die Cleverness vor dem Tor des Gegners und letztendlich auch ein wenig Glück. Wesentlich effektiver dagegen nutzten die Schüler aus NRW dagegen ihre wenigen Chancen, und konnten das Spiel insgesamt mit 3:0 für sich entscheiden.
Gegen die Vertretung aus Schleswig Holstein konnten die Stendaler ihre technischen und taktischen Fähigkeiten am deutlichsten unter Beweis stellen. Mit einem beeindruckenden Pass- und Kombinationsspiel erspielten sie sich zahlreiche Tormöglichkeiten und kamen folgerichtig zu ihrem ersten Sieg.
Im letzten Spiel um Platz 13 traf man erneut auf die Berliner. Das Spiel endete torlos, ging jedoch aufgrund der erneut verlorenen Technikübungen und einiger zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen mit 0:1 verloren. Damit belegten im bundesweiten Vergleich die Schüler des Rudolf Hildebrand Gymnasiums den 14. Platz.
Bundessieger bei den Jungen wurde die Vertretung aus München, die im Finale das Team aus Mainz knapp im 9 m-Schießen besiegte.
Die Siegerehrung auf der Abschlussfeier am Abend, erneut begleitet von einem tollen Rahmenprogramm, wurde von der mehrmaligen Welt- und Europameisterin sowie Championsleagesiegerin, Steffi Jones vorgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Abschließend sei an dieser Stelle zu bemerken, dass die Teilnehmer der gegnerischen Mannschaften sich vielfach aus Spielern zusammensetzten, die einem Sportgymnasium angehören, aktiv in namhaften Bundesligaclubs spielen oder Eliteschulen mit besonderer Fußballförderung besuchen. Von Chancengleichheit einer gezielten Fußballförderung kann man also nicht ausgehen.

Insofern können die Schüler des Hildebrandgymnasiums, die den Kern der D-Jugend des 1.FC Lok Stendal bilden, sehr stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein. Es waren drei wunderbare Tage, die mit Sicherheit zu den Höhepunkten ihrer noch jungen Fußballerkarriere zählen werden.

Teilnehmer am Bundesfinale

Max Ludwig, Jakob Müller, Dustin Smak, Leonard Glomb, Carl Klautzsch, Nils Paucke, Lukas Pfeiffer, Florian Wendt, Niklas Bittner, Marlon Schweda

C.Köhne ( Betreuer)